Palmerston Atoll

Ankommen am Ende der Welt

Nach einer kurzen zweitägigen Überfahrt, die überraschend ereignisarm verlief (abgesehen von ein paar fliegenden Fischen, die beschlossen hatten, dass unser Cockpit ein besserer Schlafplatz sei als der Ozean), näherten wir uns einem der abgelegensten Orte, die wir mit dem Boot bis daher angesteuert hatten: den Palmerston-Atollen. Natürlich kamen wir wieder einmal nachts an. Diesmal war der Sonnenaufgang allerdings nur noch etwa eine Stunde entfernt. Ohne Zeitdruck holten wir deshalb die Segel ein und tuckerten langsam in Richtung der Stelle, an der wir die Mooringbojen vermuteten. Und dann plötzlich: PIEP. PIEP. PIEP. Der Motoralarm. Überhitzung. Nicht schon wieder.

Unser erster Verdacht war sofort der Impeller. Es wäre schon fast ironisch gewesen wenn ausgerechnet der schuld gewesen wäre, schließlich hatten wir ihn erst kurz zuvor ausgetauscht. Doch nach einer kurzen Kontrolle stand fest: Der Impeller war vollkommen in Ordnung. Alex hatte die letzten Stunden Nachtwache gehabt und war völlig übermüdet. Während er sich darum für einen kurzen Powernap hinlegte, begann ich mit der weiteren Fehlersuche. Der Kühlmittelstand sah gut aus, also schnappte ich mir unser Motorhandbuch und arbeitete mich durch die möglichen Ursachen. Ein Punkt ließ mich aufhorchen: zu wenig Motoröl. Ein schneller Blick auf den Messstab bestätigte den Verdacht, der Ölstand war tatsächlich etwas niedrig. Wir füllten frisches Öl nach und starteten den Motor erneut. Kein Alarm. Keine Überhitzung. Alles lief wieder ganz normal. Ob der niedrige Ölstand tatsächlich die Ursache war? Ehrlich gesagt wissen wir es bis heute nicht. Vielleicht hatte sich irgendwo im Kühlwassersystem eine kleine Verstopfung gelöst. Vielleicht brauchte der Motor einfach genau diesen halben Liter Öl. Wie auch immer, das Wichtigste war, dass unser treuer Motor wieder zuverlässig lief.

Alex, der insgesamt vielleicht zwanzig Minuten geschlafen hatte, bevor er wieder beim Ölauffüllen half, bezog anschließend seinen Posten am Bug. Seine Aufgabe: Ausschau nach den Mooringbojen halten, während ich das Boot auf unsere Zielkoordinaten zusteuerte. Langsam wurde es heller. Doch ich muss zugeben: Ich wurde zunehmend nervös. Das Riff, das ich zwar auf der Karte sah, welches jedoch in der Realität erstaunlich schwer zu erkennen war, kam bedrohlich näher und von einer Mooringboje war weit und breit nichts zu sehen. Dann plötzlich rief Alex: „Ich sehe sie!“ Er hatte die Boje entdeckt. Nur wenige Minuten später lagen wir sicher fest. Der Motor war aus, und wir konnten endlich einmal tief durchatmen. Alex verschwand sofort zurück ins Bett, um den dringend benötigten Schlaf nachzuholen. Ich blieb noch eine Weile im Cockpit sitzen, genoss die ruhige Morgenstimmung und hielt Ausschau, ob jemand vorbeikommen würde, um uns zu begrüßen. Auf Palmerston muss man darauf nicht lange warten.

Eine etwas andere Ankunft

Auf Palmerston läuft das Ankommen etwas anders als an den meisten anderen Orten. Man segelt nicht einfach durch den Pass und ankert in der Lagune. Stattdessen bleiben alle Yachten außerhalb des Riffs an einer Mooring liegen. Von dort holen die Einheimischen die Segler mit ihren Dinghys ab und bringen sie durch den schmalen, anspruchsvollen Pass in die Lagune. Sie kennen diese Gewässer wie ihre Westentasche und sorgen dafür, dass jeder sicher hinein- und später auch wieder hinauskommt.

Palmerston ist nicht nur abgelegen, es ist unglaublich isoliert. Weniger als 60 Menschen leben hier. Einen Flughafen gibt es nicht, und Nachschub kommt, wenn überhaupt, nur etwa alle vier Monate mit einem Versorgungsschiff. Deshalb bringen viele Segler auf ihrer Reise Dinge mit, die auf der Insel gerade gebraucht werden. Schon vor unserer Ankunft hatten wir Kontakt mit der Gemeinde aufgenommen und gefragt, ob wir etwas mitbringen könnten. Die Antwort war herrlich unkompliziert: zwölf Dutzend Eier und zwei Kohlköpfe. Also machten wir uns noch in Aitutaki auf den Weg zum Supermarkt und kauften genau das ein.

Auf Palmerston sind Fahrtensegler nämlich nicht einfach nur Touristen. Sie sind ein wichtiger Teil der Verbindung der Insel zur Außenwelt. Meist übernimmt eine der Familien die Betreuung der ankommenden Boote. Sie holen die Segler ab, begleiten sie durch das Riff, organisieren die Einreiseformalitäten, zeigen ihnen die Insel und laden sie oft sogar zum Essen ein. Unsere Gastfamilie war Eddie und seine Familie und wir hätten uns keinen herzlicheren Empfang wünschen können.

Willkommen auf Palmerston

Nach zwei Tagen auf See hatten wir es nicht eilig, sofort zum Funkgerät zu greifen. Wir waren endlich angekommen und wollten den Moment erst einmal in Ruhe genießen. Die Sonne schien, das Meer war spiegelglatt, und zum ersten Mal seit Tagen gab es nichts zu tun. Kein Kurs, keine Segel, keine Wachen, einfach nur ankommen.

Gegen Mittag näherte sich schließlich ein kleines Boot von der Insel. Darin saß Eddie. Mit einem Lächeln begrüßte er uns auf Palmerston und erklärte, dass er sich um die Einreiseformalitäten kümmern würde. Er wollte zunächst den Zoll und die Biosecurity organisieren und versprach, etwa eine Stunde später wiederzukommen. Und genauso war es. Pünktlich kehrte er zurück, diesmal gemeinsam mit Juliana, der Zoll- und Biosecurity-Beauftragten der Insel. Gemeinsam erledigten wir den Papierkram, während sie uns ein wenig über das Leben auf Palmerston erzählte.

Ein Thema liegt den Bewohnern besonders am Herzen: Ratten. Erst vor wenigen Jahren gelang es der Insel, eine Rattenplage auszurotten, die große Schäden an der Vegetation angerichtet und sogar den Hühnerbestand stark dezimiert hatte. Auf einer so abgelegenen Insel ist das empfindliche Ökosystem besonders schutzbedürftig. Eine neue Generation pelziger blinder Passagiere wäre eine Katastrophe. Zum Glück hatte sich auf Tauha kein ungebetener Passagier versteckt.

Nachdem wir offiziell einklariert waren, brachte Eddie uns mit seinem Dinghy durch den schmalen Pass in die Lagune. Wenige Minuten später sprangen wir an einem traumhaften Sandstrand an Land und folgten einem kleinen Pfad zu seinem Haus. Dort wartete bereits sein Bruder auf uns. Ehe wir uns versahen, saßen wir gemeinsam auf der Veranda, erzählten Geschichten, lachten und erfuhren mehr über das Leben auf diesem winzigen Fleckchen Erde mitten im Pazifik. Plötzlich verschwand Eddie in der Küche. Kurz darauf kam er mit Tellern zurück: frisch gefangener Papageienfisch, dazu Zwiebeln und Reis. Irgendwie schien die Insel zu wissen, dass Papageienfisch bislang unser Lieblingsfisch im Pazifik war. Das Essen war einfach, frisch und unglaublich lecker.

Während wir gemeinsam aßen, ging das Leben auf Palmerston ganz selbstverständlich weiter. Hühner liefen frei zwischen den Häusern umher, Schweine suchten unter den Kokospalmen nach heruntergefallenen Kokosnüssen, und überall herrschte eine entspannte Gelassenheit.

Es fühlte sich an, als wären wir in eine andere Welt eingetaucht. Eine Welt, in der die Zeit etwas langsamer vergeht und sich das Leben nach dem Rhythmus des Ozeans richtet.

Palmerston erkunden

Nach unserem späten Mittagessen nahm Eddie uns mit auf eine Inselrundfahrt. Wir folgten der „Hauptstraße“, wobei der Begriff Straße wohl etwas übertrieben ist. Eigentlich war es ein schmaler Sandweg, der sich zwischen den Häusern, Kokospalmen und der Küste entlangschlängelte.

Unterwegs zeigte er uns die Solaranlage, die Schule, die Häuser der Familien und die wunderschönen Strände auf der anderen Seite der Insel. Außerdem führte er uns zum kleinen Friedhof, auf dem William Marsters, der Gründer der heutigen Gemeinschaft von Palmerston, begraben liegt, und zeigte uns sein ehemaliges Wohnhaus.

Je mehr wir über die Insel erfuhren, desto mehr wurde uns bewusst, wie einzigartig dieser Ort ist. Nicht nur die traumhafte Kulisse macht Palmerston besonders, sondern auch seine außergewöhnliche Geschichte. Eddie erzählte uns, dass die gesamte heutige Bevölkerung auf William Marsters zurückgeht, einen Engländer, der sich im 19. Jahrhundert auf der Insel niederließ. Später lebte er dort mit drei Ehefrauen, und die drei Familienzweige, die heute auf Palmerston leben, stammen jeweils von einer dieser Frauen ab. Es ist schon faszinierend zu wissen, dass fast jeder Bewohner seine Wurzeln auf dieselbe Familiengeschichte zurückführen kann, die vor fast zweihundert Jahren ihren Anfang nahm.

Wir erfuhren auch das selbst eine Insel mit weniger als 60 Einwohnern hat eine eigene Polizei hat. Und dieser eine Polizist ist niemand anderes als Eddie. Wir mussten unweigerlich schmunzeln. Die Vorstellung eines „Sheriffs“ auf einer so kleinen Insel klang zunächst fast ein wenig komisch. Gleichzeitig zeigte sie aber auch, wie ernst die Bewohner ihre Verantwortung für ihre Gemeinschaft nehmen. Jeder trägt seinen Teil dazu bei, dass das Leben auf Palmerston funktioniert und genau das macht diesen abgelegenen Ort so besonders.

Angeln bei Sonnenuntergang

Als der Nachmittag langsam in den Abend überging und die Sonne immer tiefer sank, brachte Eddie uns zurück zu Tauha. Doch bevor er wieder an Land fuhr, hatte er noch eine Frage: „Können wir unser Boot kurz an eurem festmachen? Wir würden gerne noch ein bisschen angeln.“ Natürlich konnten sie. Kurz darauf lag das kleine Boot von Eddie und seinem Bruder längsseits unserer Yacht. Während sein Bruder die Angel auswarf, saßen wir gemeinsam im Cockpit, tranken ein paar Bier und unterhielten uns. Irgendwann griff Eddie nach unserer Ukulele und begann zu spielen und zu singen. Und plötzlich war da dieser Moment. Wir lagen vor einer winzigen, abgelegenen Insel mitten im Pazifik vor Anker, lauschten der Musik und beobachteten, wie die Sonne langsam hinterm Horizont verschwand. Einer dieser seltenen Augenblicke, in denen man merkt, dass man gerade genau dort ist, wo man sein möchte. Keine Termine, keine To-do-Liste, nur gute Gesellschaft, eine traumhafte Kulisse und Erinnerungen, die sich ganz von selbst schreiben.

Mit den letzten Sonnenstrahlen wurde das Angeln dann etwas ernster. Das Ziel des Abends waren Black Jack's. Auch Alex griff zu seiner Angel. Nach einer Weile bog sich endlich die Rute. Vorsichtig kurbelte er den Fisch heran, immer näher an das Boot. Doch kurz bevor der Fisch die Wasseroberfläche erreichte, tauchte plötzlich ein dunkler Schatten unter ihm auf. Ein Hai. Ohne zu zögern schoss er heran und schnappte sich den Fisch direkt von Alex' Haken. Eine ziemlich eindrucksvolle Erinnerung daran, dass wir hier draußen definitiv nicht an der Spitze der Nahrungskette standen.

Zum Glück bekam Alex noch eine zweite Chance. Wenig später biss erneut ein Fisch an und diesmal schaffte Alex es tatsächlich, ihn an Bord zu holen, bevor die Haie schneller sein konnten. Als schließlich die Dunkelheit über die Lagune hereinbrach, machten sich Eddie und sein Bruder wieder auf den Heimweg. Alex blieb noch eine Weile draußen und hoffte auf einen letzten Fang. Doch nachdem auch der nächste Fisch direkt einem Hai zum Opfer gefallen war, gab er sich geschlagen. Für einen Abend war das Abenteuer aufregend genug.

Bevor Eddie losfuhr, lud er uns noch für den nächsten Morgen zum gemeinsamen Angeln mit seinem Sohn ein. Für ihn war das nicht einfach nur ein Hobby, als Fischer verdiente er damit seinen Lebensunterhalt. Mehr Überzeugungsarbeit brauchte es nicht. Wir waren dabei.

Angeln auf Palmerston-Art

Am nächsten Morgen holten Eddie und sein Sohn John uns gegen 8 Uhr ab. Wir waren vorbereitet. Ich hatte meine Kamera dabei. Alex hatte seine Angelkünste eingepackt. Oder zumindest das, was wir dafür hielten. Sie brachten uns mit ihrem kleinen Boot auf die andere Seite der Lagune, wo sie bereits alles für den Angeltag vorbereitet hatten. Sogar Neoprenschuhe hatten sie für uns organisiert. Die Schuhe für Alex passten tatsächlich perfekt, was mich angesichts seiner Schuhgröße ehrlich gesagt überrascht hat. Meine hingegen sahen eher aus wie Clownsschuhe. Aber da ich damit keine Wettrennen durchs Wasser geplant hatte, erfüllten sie ihren Zweck trotzdem.

Der Plan klang zunächst ganz einfach: Ein kleines Dinghy sollte das Fischernetz transportieren. John würde das Netz in einem weiten Halbkreis auslegen, während Eddie und Alex durch das flache Wasser rennen würden um die Fische in Richtung Netz treiben. Zusätzlich hatten sie einen langen Stock dabei, um noch mehr Unruhe im Wasser zu erzeugen und die Fische in die richtige Richtung zu lenken. Im richtigen Moment sollte John dann das Netz schließen. Einfach, oder? Nur leider war es nicht ganz so einfach.

Die Bedingungen waren an diesem Tag wohl nicht perfekt. Die Gezeiten stimmten angeblich nicht ganz. Zumindest wurde uns das erklärt. Wir hätten den Unterschied ohnehin nicht erkannt. Für uns fühlte es sich bereits unglaublich an. Da standen wir, knietief im kristallklaren Wasser des Pazifiks, gemeinsam mit Menschen, die hier ihr ganzes Leben verbracht hatten, und lernten eine Fischfangtechnik, die seit Generationen weitergegeben wurde. Was für ein Erlebnis.

Nach und nach fanden die ersten Fische ihren Weg ins Netz. Sobald sie gefangen waren, wurden sie schnell eingesammelt und an einem Seil befestigt, das hinter dem Boot hergezogen wurde. Das Ziel für den Tag: ungefähr 300 Fische. Der Grund dafür? Wenn das nächste Versorgungsschiff kommt, können die Fische verschifft und verkauft werden, wodurch die Gemeinschaft ein zusätzliches Einkommen erhält. Es ist kein riesiger Betrag, aber auf einer abgelegenen Insel wie Palmerston zählt jeder Beitrag.

Wir verbrachten etwa vier Stunden draußen im Wasser. Und Alex lernte schnell dazu. Am Anfang war deutlich zu erkennen, wer hier der Anfänger war. Doch mit jedem Durchgang verstand er die Zeichen besser. Eddie und John riefen ihm Anweisungen zu, zeigten ihm, wohin er gehen musste und wie er die Fische richtig zum Netz lenkte. Es war beeindruckend zu beobachten, wie perfekt die beiden als Team zusammenarbeiteten.

Nach dem letzten Fang halfen wir beim Ausnehmen und Säubern der Fische. Und wieder einmal staunten wir darüber, wie schnell Menschen arbeiten können, die diese Aufgabe jeden Tag machen. Wir halfen zwar mit, aber wahrscheinlich haben wir ihnen nicht wirklich viel Zeit gespart.

Nachdem die Kisten voller Fisch wieder ins Dinghy geladen waren, ging es zurück an den Strand. Von dort wurden die Fische mit Schubkarren zum Haus gebracht, wo der nächste Arbeitsschritt begann: das Filetieren. Der Ablauf erinnerte fast an eine kleine Produktionsstraße. Eine Person löste das Fleisch vom Knochen. Die nächste entfernte die Haut. Die nächste kontrollierte die Filets und entfernte letzte Gräten und Reste an Blut.
Die letzte wickelte die fertigen Filets ein und legte sie in die Gefriertruhe.

Alex wurde kurzerhand in die Produktionskette aufgenommen und gab sein Bestes, mit ihrer unglaublichen Geschwindigkeit mitzuhalten. Gearbeitet wurde bis 16:30 Uhr. Stunden voller körperlich harter Arbeit. Alex wuerde am nächsten Tag alles weh tuen, aber vor allem die Beine vom ganzen durchs Wasser rennen.

Und was passierte mit den Fischresten? Zurück ins Meer. Innerhalb weniger Sekunden erwachte das Wasser zum Leben. Überall tauchten Haie auf. Wenn die Abfälle ins Wasser gekippt werden, können sich auf Palmerston manchmal mehr als hundert Haie rund um das Boot sammeln. An diesem Tag zählten wir ungefähr 30. Für einige Minuten bestand das Wasser nur aus spritzenden Flossen und dunklen Schatten, die sich durch das Wasser bewegten. Und dann, fast genauso plötzlich, wie es begonnen hatte, kehrte wieder Ruhe ein. Ein vollkommen wildes Naturschauspiel.

Zu früh Abschied nehmen

Nach diesem unglaublichen Tag brachte Eddie uns zurück zu Tauha. Für den nächsten Morgen hatten wir geplant, die Schule zu besuchen und die mitgebrachten Materialien und Spenden persönlich zu übergeben. Doch das Wetter hatte andere Pläne. Die Wellen waren größer geworden, und durch die Windrichtung war der Pass zu gefährlich, um ihn sicher zu passieren. Wir waren enttäuscht. Wir hätten die Kinder sehr gerne persönlich getroffen und alles selbst überreicht. Aber Palmerston erinnerte uns einmal mehr daran, dass am Ende die Natur den Zeitplan bestimmt.

Zum Glück kam Eddie noch ein letztes Mal mit seinem Boot hinaus und nahm unsere Spenden für uns mit auf die Insel. Wir legten außerdem eine kleine Nachricht für die Kinder dazu. Es war nicht genau so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt hatten, aber das Wichtigste war: Die Sachen kamen dort an, wo sie gebraucht wurden. Da die Wettervorhersage keine Besserung zeigte und sich gleichzeitig ein gutes Wetterfenster für unsere nächste Überfahrt nach Niue öffnete, trafen wir eine schwierige Entscheidung: Wir würden am nächsten Morgen weitersegeln. Palmerston war alles, was wir uns erhofft hatten und noch viel mehr. Eine winzige Insel. Ein herzlicher Empfang. Unglaubliche Menschen. Und eine Erfahrung, die wir so schnell nicht vergessen werden.

Danke, Eddie, John, Juliana und allen Menschen auf Palmerston, dass ihr uns gezeigt habt, wie echte Inselgastfreundschaft aussieht.

Wenn ihr noch mehr über Palmerston erfahren möchtet und einen Einblick bekommen wollt, wie das Leben auf einer so abgelegenen Insel wirklich aussieht, könnt ihr Eddie auf Facebook folgen Facebook-Link.

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